Lebensgrundlage


LebensgrundlageUnsere Gemeinde muss  wirtschaftsfreundlich sein

Wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen in Rheinberg sind der zentrale Ansatzpunkt zur Erhaltung von bestehenden und zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Sie sind damit zugleich die Voraussetzung für die notwendige soziale Absicherung der Menschen. Sie schaffen ein positives und flexibles Klima für Unternehmen und Investitionen vor Ort.

Auch in der Kommunalpolitik gilt: „Erwirtschaften kommt vor Verteilen“.

Bestehende und ansiedlungswillige Unternehmen sind im Rahmen flächenmäßiger Verfügbarkeit durch unbürokratische und umfassende Hilfe bei den Genehmigungsverfahren zu unterstützen. Ein geeignetes Instrument, um die Kundenorientierung des Verwaltungshandelns zu verbessern, ist die Einführung von Qualitätsstandards, die die „Gütegemeinschaft mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung“ vorsieht.
Diese Zertifizierung kann für Rheinberg aktiv zur Standortwerbung eingesetzt werden.

Dabei ist ein professioneller Internetauftritt als Visitenkarte für unseren Wirtschaftsstandort unverzichtbar.

Um den Wirtschaftsstandort optimal zu vermarkten und die Leerstände in der Innenstadt zu vermeiden, wollen wir den Ausbau des StadtManagementSystems in der Verwaltung in Kooperation mit dem Stadtmarketing forcieren. Die Ansiedlung von Einzelhandelsgeschäften an der Peripherie der Innenstadt mit einer größeren Verkaufsfläche muss gestattet werden, da hierdurch auch eine Attraktivitätssteigerung und Belebung der Innenstadt erfolgt (Synergieeffekt).
Innenstadt ist der Bereich vom Kreisverkehr an der Römerstraße/Bahnhofstraße über den Standort Kaufpark bis zur Aldi/Plus-Ansiedlung an der Xantener Straße.

Die F D P Rheinberg unterstützt das Gemeinschaftsprojekt „wir 4“ der Städte Kamp-Lintfort, Moers, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg, da hierdurch negative Konkurrenzsituationen unter den beteiligten Städten vermieden werden und die Region über die engeren Grenzen hinaus vermarktet werden kann.
Auf eine schlanke Organisationsstruktur ist allerdings zu achten.
Das Rückgrat unserer heimischen Wirtschaft bilden die kleinen und mittleren Unternehmen, die Ausbildungs- und Arbeitsplätze erhalten und schaffen. Nur mit einer konsequenten marktwirtschaftlichen und mittelstandsorientierten Wirtschaftsförderung und Wirtschaftspolitik in Rheinberg können wir weitere Arbeitsplätze sichern. Dazu gehört auch der schon oben genannte Grundsatz „Privat kommt vor Staat“. Wirtschaftsförderung bedeutet auch, dass die Kommune nicht Aufgaben übernimmt, die auch die private Wirtschaft erfüllen kann.

Wir Liberale bekennen uns zum Industriestandort Rheinberg und setzen uns für eine vernünftige und sachgerechte Abwägung zwischen Ökologie und Wirtschaftlichkeit ein.

Die F D P Rheinberg sorgt für eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Energieversorgung in Rheinberg. Dabei ist der Dreiklang zwischen Versorgungssicherheit, Preisstabilität und Umweltverträglichkeit die Maxime, nach der wir unsere Energiepolitik auch für die öffentlichen Gebäude ausrichten.
Leistungsorientierte und verbraucherfreundliche Wettbewerbskonditionen müssen auch für die Ver- und Entsorgungsunternehmen gelten, und die Preisgestaltung muss für die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar und transparent sein.

Wir kämpfen gegen ein „Klima des Gewöhnens“ an hohe Gebühren und für eine Belastungssenkung für Unternehmen und private Haushalte.

Dabei müssen nach dem Auslaufen bestehender Verträge (DSD) auch neue Wege überprüft werden, z.B. ob Restmüll und Gelber Müll in einer Tonne gesammelt wird, da eine Trennung besser und kostengünstiger beim Entsorger bzw. bei der Müllverbrennung geleistet werden kann.

Die gute logistische Lage Rheinbergs hat wichtige Ansiedlungen gebracht. Die F D P Rheinberg begrüßt diese Entwicklung und fordert, dass weiteren Ansiedelungen auf den dazu zur Verfügung stehenden Flächen gefördert werden.
Arbeitsplätze, gerade für gering qualifizierte Arbeitnehmer, sind dringend notwendig, um konsequent die Arbeitslosigkeit zu verringern.

Die F D P Rheinberg sieht auch den Verkauf der kommunalen Wohnimmobilien, z. B. an die Grafschaft Moers, als wichtige Zielsetzung, um diese Immobilien besser nutzen zu können. Auch für die Mieter der Immobilien soll damit eine Verbesserung der Wohnqualität einhergehen.