Vor diesem Hintergrund möchte die Stadt nun die tatsächliche Bedeutung der Haltestelle „Rathaus“ ermitteln, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu erhalten. Neben der reinen Haltestellenanalyse sei ein Vergleich mit anderen innerstädtischen Haltestellen notwendig, um die Ergebnisse in einen größeren Zusammenhang einzuordnen. Daher sollen parallel die Fahrgäste in den Bussen und an allen innenstadtnahen Haltestellen Rheinbergs gezählt werden. Berücksichtigt werden die Linien 1, 38, 68 und 913, die im Stundentakt fahren.
Frühere Erhebungen zeigen, dass die Haltestelle „Rathaus“ nach dem Schulzentrum und dem Bahnhof als Verknüpfungspunkt zwischen Bus und Bahn die drittwichtigste Haltestelle im Stadtgebiet ist. Zur besseren Einordnung werden neben diesen drei Standorten auch die Haltestellen Krankenhaus, Innenwall, Dr.-Aloys-Wittrup-Straße, Beguinenstraße, Sparkasse, Bahnhof und Römerstraße erfasst.
Das beauftragte Büro Rödel & Pachan hat zwei Varianten angeboten. Die Zählung soll an einem repräsentativen Normalwerktag von circa 7 bis 19 Uhr in den Bussen aller die Haltestelle „Rathaus“ bedienenden Linien durchgeführt werden. Zusätzlich erfolgt eine Befragung an der Haltestelle „Rathaus“. Die Kosten der Befragung belaufen sich auf rund 1500 Euro netto. Parallel dazu wird die Verwaltung mit dem Einzelhandel über die diskutierten Innenstadtverkehrsänderungen sprechen.