Politik bleibt beim Thema Lüftungsgeräte hartnäckig RP 01.09.2021

Fraktionsvorsitzender Rainer Mull (v.l.) mit seinen FDP-Ratskollegen Edeltraud Hackstein, Elias Sentob und Ralf Vogel. Foto: Lukas Spitzer

Grüne, SPD, FDP, Linke und CDU bringen im Jugendhilfeausschuss einen gemeinsamen Antrag durch.
Die Stadt Rheinberg soll auch prüfen, wie teuer die Anschaffung von mobilen Geräten in Kitas, Grundschulen und Turnhallen sein würde.

Kein einziger Klassenraum in den Rheinberger Schulen, der nicht problemlos gelüftet werden könne, ein hoher Stromverbrauch, den Unterricht störende Betriebsgeräusche und die hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein mobiles Luftfiltergerät pro Raum nicht ausreiche: So sehr sich Rheinbergs Bürgermeister Dietmar Heyde, der als Gast an der Jugendhilfeausschusssitzung teilnahm, auch reckte und streckte, vor „Schnellschüssen“ warnte und Bedenken anmeldete – die Politik ließ sich nicht davon abbringen, dass Luftfiltergeräte in der jetzt bevorstehenden Kalt-Wetter-Periode in den Schulen und Kindertagesstätten vielleicht hilfreich sein könnten.

Wohlgemerkt: Es ging in der Sitzung in der Stadthalle keinesfalls schon darum, diese Geräte zu kaufen. Nein: Bündnis 90/Die Grünen, SPD, FDP und Die Linke wollten in einem gemeinsamen Antrag der Verwaltung den Auftrag erteilen, die Zweckmäßigkeit der Geräte zu prüfen. Und für alle nur eingeschränkt zu belüftenden Räume in den Grundschulen und Kindergärten sowie (auf Anregung der SPD) in Turnhallen soll die Fachabteilung im Stadthaus Angebote für die Beschaffung von Luftfilteranlagen einholen, die entsprechenden Fördermittelanträge vorbereiten und eine Beschlussvorlage für den zuständigen Ausschuss kurzfristig erstellen.

 

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